Warum es uns gibt.

Wir wollten nicht mehr tatenlos zusehen.

Jedes Frühjahr sterben in unseren so friedlich ausgebreiteten bayrischen Maiwiesen Hunderte von Rehkitzen und Hasen einen stummen, brutalen Tod. Sobald die Mähsaison beginnt, beginnt das Sterben der kaum erst Geborenen.

Die politisch gewollte Intensivierung der Landwirtschaft mit immer größeren und schnelleren Maschinen, und das Fehlen von Ruheflächen für Wild, hat das Problem des brutalen Zermähens von Wildtieren – das es in gewissem Umfang schon seit Erfindung der Sense gibt – zu einem totgeschwiegenen Problem gemacht. Weder gutgesinnte Landwirte noch verantwortungsbewußte Jäger sind in der Lage, das Gemetzel alleine zu verhindern.

Die Tiere sterben elend, verbluten mit abgehackten Beinen, aufgerissenen Bäuchen, zerschnittenen Hinterteilen.

So darf es nicht bleiben.

Es gibt bisher kaum wirksame, großflächige Maßnahmen zum Aufspüren und Bewahren oder Vertreiben der Lebewesen, die in den Wiesen Deckung suchen. Das Abschreiten großer Flächen vor der Mahd ist zeitlich nicht durchführbar und die fein getarnten Rehkitze werden oft dennoch übersehen. Das Vergrämen der Muttertiere vor dem Wurf durch flatternde, aufgesteckte Tüten und ähnliches ist teilweise wirksam, wird jedoch nicht flächendeckend durchgeführt. Akustische Vertreibung durch Beschallung vertreibt nur ältere Jungtiere, die bereits durch das Gras fliehen können, sehr junge Tiere bleiben liegen.

So haben wir uns zusammengetan, um die mühsame und aufwendige, aber bisher einzig wirksame Gegenmaßnahme zum Mähtod zu ergreifen:

Das Fliegen einer Infrarot-Suchdrohne.

Für den kleinen Kerl auf dem Bild.

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