Weiterdenken.

Ist die Suchdrohne die Lösung ? Das Fliegen von Suchdrohnen zur Wildrettung ist teuer, aufwendig, kann nicht überall gleichzeitig stattfinden, und ist bisher nicht automatisierbar. Nur über den unermüdlichen Einsatz von opferbereiten Freiwilligen, spendenbereiten Mitbürgern, und der Bereitschaft der Bauern, mit dem Mähen doch noch ein Stünderl zu warten bis die Drohne da war, läßt sich diese Methode umsetzen. Eine ganze Reihe von Nachteilen.

Dennoch ist die Suchdrohne bisher die einzige Methode, die tatsächlich jedes Lebewesen aufspüren kann.

Alternative Methoden, wie etwa die Beschallung, haben das Potential einer leichteren Automatisierbarkeit. Man kann die Sender über Nacht im Feld aufstellen, oder an mähenden Maschinen montieren. Allerdings bleiben sehr junge Tiere dennoch liegen, sie können noch gar nicht fliehen, und werden dennoch zermäht.

Wir haben uns vorgenommen, an der Erprobung und Weiterentwicklung alternativer Methoden nach unseren Möglichkeiten mitzuwirken, um eine flächendeckende Bewahrung der jungen Wildtiere vor Mähwerken und Häckslern voranzutreiben.

Das ist jedoch nur eine Seite.

Es muß uns auch bewußt werden, daß man Wild nicht nur vertreiben kann. Die Erde gehört nicht dem Menschen allein. So wäre es zu befürworten und notwendig, wenn neben der Rettung und Vertreibung von Tieren aus Nutzflächen auch Ruheflächen geschaffen würden, in denen sich das Wild ohne Todesgefahr, ohne Drohneneinsätze, ohne überzogenen Jagddruck und ohne andere Einwirkung in Frieden aufhalten und seine Jungen aufbringen kann.

Das wäre der eigentliche nächste Schritt.

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